Da denke ich gerne an Pam, die mich drei Tage unter anderem auf eine winzige, unbewohnte Insel in der Andamanensee begleitete. Sie hatte ich am Abend vorher in einem kleinen Lokal in Phuket kennengelernt und sie blieb bei mir bis zu meiner Abreise. Zu der Zeit gab es auch noch keine Vergnügungsviertel, wie es sie jetzt sehr viele auf Phuket gibt. Die Stadt, eigentlich eher das Dorf war ziemlich dunkel, keine bunten Lichter oder Reklamen, keine Menschenmassen.
Auch diese kleine Insel, zu der wir gefahren sind kann ich heute nicht mehr verorten.
Es müsste aber Koh Bon (7°45'23.2"N 98°19'55.4"E), ca. 1,5 km vor der südlichsten Spitze Phukets sein, aber genau weiß ich es nicht.
Ein von Pam organisiertes kleines Boot setzte unsere sechsköpfige Gruppe am frühen Morgen nach etwa 45 Minuten Fahrt vor einem abgelegenen,
weißen Sandstrand ab. Mit dabei waren ein junges Ehepaar, ein alleinreisender Mann mit seiner einheimischen Begleiterin, Pam und ich.
Die letzten Meter legten wir durch hüfthohes, warmes Wasser zurück, da es keinen Steg gab. Oberhalb des Strandes, auf einem kleinen Plateau, stand eine schlichte Bambushütte vor der eindrucksvollen Kulisse des dichten Dschungels. Fünf steinerne Stufen führten hinauf. Die Hütte bestand aus einem offenen Bereich mit Sitzgelegenheiten sowie einem geschlossenen Raum mit Tür.
Der Strand selbst erstreckte sich über etwa 100 Meter, feiner weißer Sand, der sanft in das Meer überging. Das Wasser war glasklar und schimmerte in leuchtenden Türkistönen.
Wir haben Getränke und Wasser mitgebracht, ebenso Krabben und Fisch. Wir grillten am offenen Feuer vor der kleinen Hütte.
Das 30° warme Wasser lud zum schwimmen ein - für uns ein besonderer Tag.
Gegen Abend holte uns das Boot wieder ab.