Die Sonne scheint, blauer Himmel, Frühstück auf der Terrasse. Heute fahren wir nach Brescia, eine Stadt, 39km Richtung Mailand. Wir fahren ins Parkhaus unter der Piazza Vittoria, 4.UG. Ein kurzer Fußweg und wir sind auf der Piazza Paolo VI, direkt vor dem Duomo Vecchio, den wir uns als erstes anschauen. Der Altarraum ist wegen Renovierung teilweise eingerüstet, einige Deckengemälde kann man aber sehen. Direkt neben diesem Gebäude der Duomo Nuovo, der untere Teil der Fassade barock, der obere klassizistisch, im Inneren der Sarg des Appolonio. Eigentlich wollten wir noch die Chiesa dei Santi Faustino e Giovita, wegen ihrer roten Säulen besichtigen, ist aber leider geschlossen und so beginnen wir mit dem Aufstieg auf den Hügel Colle Cidneo zum Castello von Brescia. Eine der am besten erhaltenen Festungen Norditaliens. Der Weg steigt mal über Treppen, mal über Serpentinen hoch durch ein Wäldchen. Es ist nicht gut ausgeschildert, wir laufen sicherlich zuviel, haben dadurch aber auch alles rund um die Burg gesehen. War sicher schwer zu erobern, wenn man den Eingang nicht findet. Nach einigen falschen Abzweigungen erreichen wir das obere Castello über eine Zugbrücke. Auf den Burgturm steigen wir nicht mehr, es gibt auch unten sehr schöne Ausblicke auf die Stadt. Der Abstieg ist dann wesentlich einfacher, eine lange Treppe und eine kleine Gasse und wir befinden uns fast schon auf der Piazza Paolo VI. Bevor wir den Platz erreichen, entschließen wir uns in die Pizzeria Il Vicolo Corto zu gehen, sieht gut aus was die Gäste auf dem Teller haben.