CHINA - Rundreise
06. bis 26. September 2010


von Erika C. Münch

Chengdu - Panda

13. Tag - Montag, 20.09.2010


Mein liebes Tagebuch so geht ein Tag nach dem anderen dahin, inzwischen haben wir so viel erlebt und gesehen, so viele Eindrücke, die wir zur Zeit gar nicht verarbeiten können. Auch dieser Tag wird uns wieder viele bunte neue Eindrücke über das Land des Lächelns vermitteln.
Es ist wieder ein heißer, schwüler Tag und wir hatten in der Nacht ein Gewitter mit Schauer. Ein kleines Handtuch wird mein ständiger Schweißbegleiter. Nach dem Koffer packen und frühstücken, geht die Fahrt durch die tolle Innenstadt von Chengdu zum Kloster Qingyang Gong (Palast der grünen Ziegen), einer berühmten taoistischen Tempelanlage.


Ihre Ursprünge reichen bis in die Zeit der Tang-Dynastie zurück, der jetzige Tempel stammt aus der Zeit der Qing-Dynastie. Wir kamen gerade zu einer Andacht der Mönche. Wir besichtigen mehrere Hallen des Tempels, die in eine großen Gartenanlage stehen.

Anschließend haben wir uns die Brokatstraße und das Tibetische Viertel von Chengdu angesehen.


Allerdings waren dort mehr Chinesen als Tibeter. In den Geschäften wurden viele Souvenirs und Stoffe verkauft. Irgend wie habe ich mir das hier anders vorgestellt. Die Tibeter sind eine Minderheit und die, die ich gesehen habe waren Bettler. Die neben der Seidenstraße berühmte Brokatstraße war nachgebaut und es wurde viel Kunsthandwerk und Kitsch verkauft, von Brokat keine Spur.

Nach dem Mittagessen fahren wir zur Pandabären-Aufzucht-Station. Diese Station wurde 1987 eingerichtet und beschäftigt sich mit der wichtigen Aufgabe des Schutzes und der Aufzucht dieser bedrohten Tierart. Sie ist die größte Aufzuchtstation der Welt, in der mehrere Dutzend Pandabären leben. Das Gebiet von etwa 600 ha Fläche wurde soweit möglich dem natürlichen Lebensraum der Tiere angepasst, was für deren Aufzucht unerlässlich ist. Es besteht aus grünen Wäldern, klaren Seen und Wiesen und damit aus einem verzaubernden Stück Natur. Das Forschungszentrum verfügt über eine medizinische Station, Schlafräumen und Futterstationen. 


Es ist heiß und uns allen fällt das Laufen schwer. Wir sehen einige Baby-Pandas im Brutkasten und einige in Käfigen hinter Glas. Das Glas beschlägt immer wieder durch die hohe Luftfeuchtigkeit. Im Freigehege sehen wir dann noch ein paar kleinere Rote Pandas. Leider konnten wir die anderen Pandas in ihrem Außengehege nicht sehen, da sie durch die große Hitze im Haus bleiben mussten. Ich freue mich am Ausgang über kalten Eistee, den wir mit Wasser mischen, damit er nicht so süß ist.  Die Laune von einigen Mitreisenden ist nicht sehr gut, weil alle total durchnässt heute Abend noch nach Kunming fliegen müssen. Nach dem Essen und einem Abschiedstrunk unseres tollen Reiseleiters fährt uns der Bus zum Flughafen. Einchecken, fliegen, auschecken, rein in den Bus, neue Reiseleiterin und ab zum Kunming Hotel.


Kunming wir sind da. Ins Bett geht es dann um 1.30 Uhr.

Mit den Inlandflügen geht es sehr gut. Die Koffer werden vom Hotel zum Flugplatz gebracht und auch aufgegeben. Wir nehmen sie nach Ankunft wieder an und bringen sie zum Bus und dann stehen sie meistens wieder vor der Hotelzimmertür, toller Service. Man muß nur mit dem Gewicht etwas aufpassen. Mehr als 20 kg geht nicht und man darf auch keine angefangen Flaschen im Koffer transportieren. Fand ich sehr lustig, aber ein Mitreisender hat seinen Cognac von Deutschland aus mit genommen, als Abendtrunk.








Zurück zum 19.09. 2010



Weiter zum 21.09.2010



HOME