CHINA - Rundreise
06. bis 26. September 2010


von Erika C. Münch

Suzhou

18. Tag - Samtag, 25.09.2010


Leider ist das Wetter heute nicht so gut, es regnet ab und zu und der Himmel ist zugezogen, kein Fotowetter. Nach dem reichhaltigen „gute Laune“ Frühstück fahren wir nach Suzhou, einer kleinen Stadt nahe (100 km) Shanghai. Unser Ortsreiseleiter Eduard erzählt uns unterwegs einiges über Land und Leute. Bevor wir in den Garten des Meisters der Netze gelangen, müssen wir durch eine Gasse mit Souvenirs.

Der Garten ist wiedermal sehr schön, eine Oase der Harmonie und Ruhe. Leider regnet es. Anschließend meint der Busfahrer mit uns eine Stadtrundfahrt machen zu müssen, weil wir wohl noch zu viel Zeit bis zum nächsten Termin, einer Bootsfahrt auf dem Kaiser-Kanal haben. Der glaubt wohl wir merken das nicht, aber so groß ist die Stadt nicht. Bei der Bootsfahrt haben wir gesehen wie Abwasser, eine stinkende Brühe in den Kanal gelassen wurde, obwohl uns erzählt wurde, dass so was nicht mehr vorkommen kann.


Naja, so ganz klappt es doch nicht mit dem Umweltschutz. Auch hier sind schon viele der alten kleinen Häuser renoviert worden und es sieht dann auch alles gleich freundlicher aus, trotz Regen. Nach dem Essen, diesmal haben die Chinesen versucht italienisch zu kochen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße, Pizza, Putenfleisch, diesmal nicht so zerhackt, das man nur auf Knochen beißt und Gemüse. Als Buffet. Außerdem Pudding und verschiedenes Gebäck und natürlich wie immer Wassermelone. Es hat leider nicht besonders geschmeckt, sorry.

Gegenüber war dann auch gleich die Seidenspinnerei. Zuerst wurde uns die Zucht der Raupen, dann die Produktion gezeigt und anschließend konnte man natürlich einkaufen. Waren nette Artikel dabei.
Als wir nach ungefähr weiteren 40 km in das kleine Dorf Luzhi kommen meint der Wettergott es nicht mehr gut mit uns.


Eigentlich ein schöner, alter historischer Ort mit vielen Kanälen, kleinen Brücken, schmalen Straßen, aber es regnet immer mehr und es macht keinen großen Spaß hier herum zu laufen. Wir essen noch einen Burger von KFC und fahren zurück nach Shanghai, wo wir abends unser großes Abschieds Essen haben. Es ist in einem Restaurant nur für Feuertopf. Jeder hat eine eigene Herdplatte im Tisch mit einem Topf, in dem durch eine Abtrennung zwei verschieden scharfe Suppen kochen.

Auf der Glasplatte in der Mitte sind verschiedene Speisen, so wie z.B. Tofu, Garnelenersatz, Nudeln, Chinakohl und Mangold. Die passenden Soßen und Gewürze kann man sich am Büffet holen. Es gibt wieder Tee und Bier dazu. Eine Kellnerin bringt dann noch hauchdünn geschnittenes Rind-und Lammfleisch. Diese Zutaten werden dann in dieser Brühe gegart und gegessen. Der Laden war voll. Diese Art zu Essen ist in China voll im Trend, so wie bei uns Fondue oder Raclette. Nach einem Abschiedstrunk fahren wir dann noch einmal durch die toll beleuchtete Innenstadt von Shanghai.
Diesen großen Lichterglanz gibt es aber nur in diesem Jahr aus Anlass der Expo.


Im Hotel packen wir dann schon mal unsere Koffer und legen uns dann auch gleich schlafen, da wir um 3.00 Uhr geweckt werden und um 4.00 Uhr zum Flughafen fahren. Schade, ich würde gerne noch ein paar Tage in Shanghai verbringen. Vielleicht komme ich wieder du einzigartige, gegensätzliche Metropole Chinas.






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