Reise nach
Mexico & Guatemala

1975


von
Friedhelm Lichtenknecker

Direkter Link nach:
Guatemala

Rundreise Mexiko
Eine Woche quer durch Mexiko.

1975

Mexiko City - Hotel Del Prado
Av. Juárez 70, Colonia Centro,  Alcaldía Cuauhtémoc, Ciudad de México
(19°26'05.1"N 99°08'46.3"W)

Das Hotel Del Prado in Mexiko-Stadt war ein legendäres Luxushotel, das am 19. September 1985 durch das verheerende Erdbeben der Stärke 8,1
(und dessen Nachbeben) so schwer beschädigt wurde, dass es später abgerissen werden musste.
Das Hotel befand sich an der Avenida Juárez, gegenüber dem Alameda-Park im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt.
Es war eines der bekanntesten Hotels der Stadt, fertiggestellt im Jahr 1948.


Zócalo
Plaza de la Constitución, der Hauptplatz von Mexiko-Stadt.
Der Platz erhielt seinen Namen, weil nach dem Abriss der großen Pyramide, die an diesem Ort stand, nur noch der Sockel übrig blieb.



Anthropologisches Museum Mexiko-City
Das Museo Nacional de Antropología (MNA) in Mexiko-Stadt, zu Deutsch Nationalmuseum für Anthropologie, ist ein Museum des Instituto Nacional de Antropología e Historia, in dem die präkolumbische Vergangenheit und die lebende indigene Kultur Mexikos ausgestellt werden. Die überbaute Fläche umfasst 44.000 m², die durch 35.700 m² Freifläche ergänzt wird.



Palenque
Palenque ist eine von Tieflanddschungel umgebene archäologische Fundstätte im mexikanischen Bundesstaat Chiapas unweit der modernen Stadt Palenque. In der archäologischen Zone von Palenque befinden sich die Ruinen einer ehemaligen Mayametropole, die seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Das in der Nähe der Grabungsstätte wohnende Volk der Lacandonen wird als direkter Nachkomme der ehemaligen Bewohner des alten Palenque betrachtet.







Uxmal
Uxmal bezeichnet die Ruinen einer ehemals großen und kulturell bedeutenden Stadt der Maya in Mexiko. Der Name Uxmal kommt möglicherweise von „ox-mal“, was in der yukatekischen Mayasprache „dreimal“ bedeutet. Die Ruinenstadt liegt in der leicht welligen Karstlandschaft Puuc auf der Halbinsel Yucatán im gleichnamigen mexikanischen Bundesstaat, etwa 80 Kilometer südlich von Mérida.

Die Stadt erlebte ihre Hochblüte am Ende des Späten Klassikums im 9. und frühen 10. Jahrhundert n. Chr., wurde aber bereits ein bis zwei Jahrhunderte später völlig verlassen. Die Bauten werden von der „Pyramide des Zauberers“ (= „Piramide del Mago“) überragt, die wie die meisten Gebäude in Uxmal während der Besiedlung der Stadt immer wieder umgebaut und erweitert wurde. Mächtigstes einzelnes Gebäude ist der auf einer hohen Plattform gelegene sogenannte Gouverneurspalast. Uxmal ist heute eine der meistbesuchten Ruinenstätten der Maya und bietet durch Restaurierungen von Gebäuden einen guten Einblick in das originale Aussehen der Stadt.




Sisal Herstellung aus Agaven




Chichen Itza
Die Ruinen stammen aus der späten Maya-Zeit. Mit einer Fläche von 1547 Hektar ist Chichén Itzá einer der ausgedehntesten Fundorte in Yucatán. Das Zentrum wird von zahlreichen monumentalen Repräsentationsbauten mit religiös-politischem Hintergrund eingenommen, aus denen eine große, weitestgehend erhaltene Stufenpyramide herausragt. Im direkten Umkreis befinden sich Ruinen von Häusern der Oberschicht.

Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert muss diese Stadt eine überregional bedeutende Rolle gespielt haben. Wie diese genau aussah, konnte bisher jedoch nicht geklärt werden. Einzigartig ist, wie in Chichén Itzá verschiedene Architekturstile nebeneinander auftreten. Neben Bauten in einem modifizierten Puuc-Stil gibt es Bauformen, die toltekische Züge aufweisen.

Die große Pyramide in Chichén Itzá heißt offiziell Pyramide des Kukulcán,
wird von den Spaniern jedoch meist „El Castillo“ (die Burg) genannt.
Sie ist das weltberühmte Herzstück der Ausgrabungsstätte und gehört zu den neuen sieben Weltwundern.



Die Treppenstufen:
Die quadratische Stufenpyramide besitzt an allen vier Seiten eine Treppe.
Jede dieser Treppen hat 91 Stufen. Multipliziert man dies (4 × 91), erhält man 364 Stufen.
Zusammen mit der obersten Tempelplattform ergibt das exakt 365 Stufen – genau eine Stufe für jeden Tag des Sonnenjahres.
Die Ebenen:
Die Pyramide erhebt sich in 9 Hauptstufen.
Da die Treppen diese Ebenen optisch teilen, entstehen pro Seite 18 Terrassen.
Diese Zahl entspricht genau den 18 Monaten des Maya-Kalenders (Haab).
Die Maße:
Der reine Pyramidenbau ist etwa 24 Meter hoch, mit dem Tempelaufbau auf der Spitze erreicht das Bauwerk rund 30 Meter.
Die Basis misst an den Seiten jeweils rund 55 Meter



Wann es passiert:
Zur Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) im Frühling (ca. 20./21. März) und im Herbst (ca. 22./23. September).
Der Effekt:
Am späten Nachmittag wirft die tiefstehende Sonne das stufenförmige Profil der Pyramidenkanten als Schatten exakt auf die Flanke der Nordtreppe.
Es entsteht die optische Illusion einer riesigen Lichtschlange, die sich die Stufen hinabwindet.
Am Fuß der Treppe trifft der Schatten passgenau auf zwei mächtige, in Stein gemeißelte Schlangenköpfe






Das berühmte Maya-Observatorium „El Caracol“


Die Maya errichteten das Observatorium um das Jahr 906 n. Chr. ohne optische Hilfsmittel wie Fernrohre.
Stattdessen nutzten sie bloße Sichtachsen:
Sicht über den Dschungel:
Die erhöhte Plattform diente dazu, die Priester und Astronomen über die dichte Vegetation Yucatáns zu heben, um eine freie Sicht auf den Horizont zu haben.
Die Venus-Achse:
Das Gebäude war primär auf die Erforschung des Planeten Venus ausgerichtet.
Die Venus besaß für die Maya eine enorme religiöse Bedeutung und diente als Orientierung für den rituellen Kalender sowie zur Planung von Kriegszügen.
Fensteröffnungen:
Die schmalen Sehschlitze und Fenster im oberen Turm sind präzise auf wichtige astronomische Ereignisse wie die Sommer- und Wintersonnenwende, Tagundnachtgleichen sowie die extremsten Stände der Venus am Nord- und Südhorizont kalibriert.




Der „Cenote Sagrado“ (Heilige Cenote)
Das spirituelle Zentrum:

Nur wenige hundert Meter nördlich der Kukulcán-Pyramide liegt der Cenote Sagrado.
Dieser mächtige, kreisrunde Naturpool hat einen Durchmesser von etwa 60 Metern und fast 20 Meter tiefe Steilwände.
Opferkulte:
Archäologen fanden auf dem Grund Unmengen an kostbaren Objekten wie Gold, Jade, Weihrauch, Keramiken sowie menschliche Skelette. Die Menschenopfer wurden dargebracht, um den Regengott Chaac in Zeiten von Dürren gnädig zu stimmen


Ein Dorf in der Umgebung


Mitla bei Oaxaca

Alltag am Marktplatz


Dies ist die Iglesia de San Pablo Apostol.
Sie ist weltberühmt dafür, dass sie im 16. Jahrhundert von den Spaniern direkt auf und aus den Steinen der antiken zapotekischen Ruinen erbaut wurde.
Die drei roten Kuppeln sind das markanteste Erkennungsmerkmal dieser Kirche.




Der sogenannten Säulenpalast (Grupo de las Columnas) der archäologischen Stätte von Mitla.
Man erkennt deutlich die für Mitla absolut einzigartigen geometrischen Steinmosaike (Grecas), die ohne Mörtel zusammengesetzt wurden.

Unser Hotel In Oaxaca

Mitla, der Markt


Monte Albán
Monte Albán war die Hauptstadt der Zapoteken und liegt zehn Kilometer entfernt von der Stadt Oaxaca de Juárez im gleichnamigen Bundesstaat Oaxaca. Monte Albán liegt 2000 m über dem Meeresspiegel auf einer künstlich abgeflachten Bergkuppe und war das religiöse Zentrum der Zapoteken, später der Mixteken. Seine Blütezeit liegt zwischen 300 und 900 n. Chr. Die Anfänge der Besiedlung von Monte Albán lagen nach bisherigen Erkenntnissen im 8. Jahrhundert v. Chr. Erhalten sind umfangreiche Reste von Wohn- und Kultbauten, ein Observatorium, Grabkammern mit Skulpturen und Wandmalereien.




Rundreise Guatemala
1975

Direkt im Anschluß an die Mexiko Rundreise - eine Woche in Guatemala.

Guatemala City
Iglesia Yurrita
Templo de Nuestra Senora de las Angustias Yurrita


Palacio National de la Cultura
Der Nationale Kulturpalast befindet sich im historischen Zentrum von Guatemala-Stadt. Es ist ein Raum für verschiedene künstlerische Aktivitäten und temporäre Ausstellungen sowie für Sammlungen von Gemälden und Skulpturen. Lokal auch als Palacio Verde oder Guacamolón bezeichnet, in Anspielung auf die Farbe des berühmten präkolumbianischen Gerichts. Es wird von der Exekutive für protokollarische Handlungen verwendet und ist Kilometer 0 für alle Straßen, die von Guatemala-Stadt zu den Departementsköpfen der Republik Guatemala führen.



Cathedral Metropolitana de Santiago de Guatemala
Die Kathedrale von Guatemala-Stadt trägt das Patrozinium des Apostels Jakobus d. Ä. (Santiago) und ist der Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Santiago de Guatemala.




Flug von Guatemala City nach Flores
Eine Sandpiste im Djungel, nahe der Ausgrabungen von Tikal.




Tikal
Die beiden den Großen Platz flankierenden Tempel I und II gehören mit ihren Höhen von 47 m und 40 m zu den höchsten Stufentempeln Mittelamerikas. Zum Heiligtum des Tempels I (auch bekannt als Tempel von Ah Cacao oder Tempel des Großen Jaguars) in 35 m Höhe führen genau 100 Stufen empor.






Die Kathedrale San José in Antigua
Nach der Zerstörung und Verlegung der alten Hauptstadt von Ciudad Vieja in das heutige Antigua Guatemala im Panchoy-Tal im Jahr 1543 entstand ein Neubau, der jedoch bereits 40 Jahre später einem Erdbeben zum Opfer fiel. Ein Neubau wurde unternommen, der jedoch um die Mitte des 17. Jahrhunderts nach einem erneuten Erdbeben beschädigt war und abgerissen wurde. Der heutige Bau entstand in barockem Stil in den Jahren 1669 bis 1678 und wurde 1680 geweiht, doch bereits aus dem Jahr 1718 sind umfangreiche Ausbesserungen der Gewölbe dokumentiert. Das schwere Erdbeben des Jahres 1773 überstand nur der untere Teil der Fassade halbwegs unbeschadet – ansonsten stürzten sämtliche Gewölbe der Kirche ein. Da der spanische König die Verlegung der Stadt beschloss, wurde der Bau aufgegeben und nur zu einem kleinen Teil als Pfarrkirche wiederhergestellt. Ein Teil des ehemaligen Mobiliars wurde in das Gebäude der benachbarten Universität verbracht.


Atitlan See
Der See hat eine Fläche von 130 km², ist von Ost nach West ca. 18 km lang und liegt ca. 1560 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist umgeben von den drei Vulkanen Tolimán, Atitlán und San Pedro.


Unser Fahrer und die Reiseleiterin





Chichicastenango
Chichicastenango war ein wichtiges religiöses und politisches Zentrum der Quiché-Maya. Zwischen 1430 und 1470 lag nur 5 Kilometer von Chichicastenango entfernt die Hauptstadt der mit den Quiché verbündeten Cakchiquel (Chi Awär). Als um 1470 ein Konflikt zwischen den Quiché und den Cakchiquel ausbrach, verließen die Cakchiquel die Umgebung von Chichicastenango und gründeten weiter südlich in Iximché eine neue Hauptstadt.[5] Nach der Eroberung durch den spanischen Conquistador Pedro de Alvarado im Jahr 1524 zerstörten die Spanier den alten Maya-Tempel in Chichicastenango und bauten auf seinem Sockel die Kirche Santo Tomás. Bis heute wird die Kirche jedoch auch von Maya-Schamanen und -Heilern (curanderos) genutzt, die Weihrauch und Kerzen auf dem Fußboden anzünden, Schnaps darüber pusten und Blumenopfer darbringen. Die 18 Stufen der möglicherweise noch vom alten Maya-Tempel stammenden Treppe entsprechen den Monaten des Maya-Kalenders. Die Erhebung des Ortes zur Stadt (villa) erfolgte im Jahr 1872.