CHINA - Rundreise
06. bis 26. September 2010



von Erika C. Münch

Leshan - Großer Buddha

10. Tag - Freitag, 17.09.2010


Liebes Tagebuch auch heute fahren wir nach dem Frühstück mit dem Bus weiter. Es geht nach Leshan zum großen Buddha, der mit einer Höhe von 71 m die größte Statue in China ist. Na ja der Busfahrer versucht sein bestes, leider haben auch Chinesen ihre Baustellen und es gibt keine Umleitung, sondern nur diesen Weg, Berg rauf und wieder ab. Als wir dann auch erst gegen 15.00 Uhr zum Essen ins Restaurant kamen wurden wir nicht gerade mit der gewohnten Höflichkeit begrüßt. Das mittlerweile kalte Essen wurde uns lieblos auf die Platten gestellt und man nahm nicht weit von uns selber Platz um dann auch gleich zu speisen, wer die Sitten kennt, weiß was dann passiert. Neben Putztuch und leere Getränkeflaschen wurde der Nichtessbare Teil auf dem Boden geschmissen. Hier hatte ich zu ersten Mal das Gefühl vielleicht nicht ganz so gut mit dem Essen klar zu kommen und habe mir vorgenommen nur noch Reis mit Sojasoße zu essen. So langsam mochten wir auch kein chinesisches Essen mehr.
Dann kam das Beste.


Unser Bus fuhr zum Anleger am Zusammenfluss der Flüsse Min Jiang, Dazu und Qingyi, wir stiegen auf ein kleines Boot, das uns nun zum großen Buddha fuhr. Der Buddha blickt auf den Berg Emei Shan einen der vier heiligen, buddhistischen Berge, während die Flüsse sich zu ihren Füßen ausbreiten. Im Jahre 713 wurde mit dem Bau begonnen.


Wir dürfen leider nicht aussteigen und können uns die riesige Statue nur vom aus Wasser ansehen. Viele chinesische Touristen steigen einen steilen Treppenweg neben dem Buddha in die Höhe, da wären wir gerne auch dabei. Unser Boot ist aber schon wieder auf dem Rückweg zum Anleger Wir steigen in den Bus und fahren weiter nach Emei Shan. Das ganze dauerte vielleicht 40 Minuten. Nach der Ankunft konnten wir sofort auf unsere Zimmer im Emei Shan Grand Hotel und dann, wie soll es auch anders sein zum Essen.
Diesmal mit sehr gemischten Gefühlen und sehr zurückhaltend.


Das Hotel liegt unterhalb der Berge und es ist ein toller Touristenzauber. Alles ist sehr schön beleuchtet, in den Bäumen hängen LED-Stangen, deren bläulich-weißes Licht wie Schneeflocken von oben nach unten leuchten. Unzählige Restaurants rechts und links der Straße, alle mit tausenden LEDs bunt beleuchtet.


An einem Ende der Straße befindet sich der kleine, goldene Bao Gao Tempel. In unmittelbarer Nähe ein künstlicher Wasserfall und in den Fels gehauene Buddhastatuen. Auch hier ist alles wunderschön ausgeleuchtet. Wir bummeln durch Straßen und Geschäfte und hier sehen wir auch zum ersten Mal auf einem kleinen Markt Frösche, die in Terrarien bis zum Verspeisen aufbewahrt werden. Salat und  Gemüse liegen sehr säuberlich in den Auslagen. Die anderen Delikatessen kennt man ja von Fotos. Der Spaziergang nach der langen Fahrt tat uns auch sehr gut. Nachdem mein Schatz mein Bett mit allen zur Verfügung stehenden Decken etwas weicher gestaltet hat, schlafen wir dann sofort ein.







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