CHINA - Rundreise

06. bis 26. September 2010


von Erika C. Münch

Konfuzius und Marmorschiff

3. Tag - Freitag, 10.09.2010

Nach dem Frühstück im Freien fahren wir zum Sommerpalast des letzten Kaisers. Der Neue Sommerpalast ist ein Kaiserpalast. Er liegt im Nordwesten Beijings wenige hundert Meter westlich der Ruinen des Alten Sommerpalastes. Er zählt zu den Höhepunkten der chinesischen Gartenkunst, obwohl er mehrfach zerstört wurde und wieder neu errichtet werden musste. Er ist heute einer der großen Besuchermagneten in der chinesischen Hauptstadt.


Hier flanierte vor langer Zeit der Hofadel. Sehr viele Menschen sind heute bei diesem schönen Wetter unterwegs wie anno dazumal. Bei 28 Grad gibt es hier immer ein lauschiges Plätzchen, oder eine Pagode zum Verweilen. Der See, großflächig bedeckt mit vielen Lotusblumen und dem Marmorschiff, ein auf das Wasser gebauter Aussichtsort zum Betrachten des Kunming-Sees, in dem die Kaiserin Tee getrunken hat. Am Ufer des entlang ist ein insgesamt 728 m lange Wandelgang errichtet worden. Der Park ist ein Ort der Ruhe und Harmonie, nur nicht gerade heute. Wir laufen am See entlang vorbei am Pavillon des Buddhistischen Wohlgeruchs, der Gaollang Brücke, die einen hohen Bogen über das Wasser spannt, bis zum Garten der Harmonie und des Vergnügens , dann den gleichen Weg zurück.
Nach etwa 2 Stunden geht es dann auch wieder weiter, natürlich zum chinesischen Essen. Diesmal gab es sogar Spaghetti mit Tomatensauce. Alles schmeckte sehr gut. Nach unserer Stärkung fahren wir zum Konfuzius- und zum Lamatempel.


Da ist er endlich, ein großer dicker Buddha. Dieser dicke lachende Buddha kann in seinem Bauch die ganzen Nöte und Sorgen der Menschen aufnehmen und wenn man Ihn berührt soll es Glück bringen. Die ganze Tempel-Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, mit unterschiedlichen Buddhas, die für Glück, Reichtum, Gesundheit und Weisheit zuständig sind. Was man gerade mal braucht, oder wofür man sich bedanken möchte, es gibt immer den passenden. So verteilen sich die Gläubigen in der ganzen Anlage. Dann gibt es auch noch große Gebetsmühlen, klasse Idee, da sind dann schon die ganzen Gebete drin, da hat man den Kopf frei, ich drehe auch mal, vielleicht hört mich ja Buddha und steht mir bei.
Beijing ist eine saubere nette Stadt. Manchmal schon etwas zu westlich. Elektroroller und neue Autos prägen das Stadtbild. Busse fahren mit Oberleitung und die Hunde werden erst nach 21.00 Uhr ausgeführt. Natürlich hat jeder Hundebesitzer Beutel für die Kotentsorgung dabei. Hunde sind Haustiere, in den seltesten Fällen werden sie gegessen. Es sieht alles sehr ordentlich und gepflegt aus. Das Rauchen ist in öffentlichen Einrichtungen, Lokalen und Parks verboten. Wir haben saubere harmonische Toiletten zum sitzen mit Papier besuchen dürfen. Mal sehen ob das so bleibt, ich würde mich freuen. Die Chinesen essen auch mit Messer und Gabel, aber natürlich auch mit Stäbchen und Löffel. Sie sind sehr freundlich und lustig. Mit der Sprache hatten wir hier keine großen Schwierigkeiten. Einige Menschen können auch Englisch. Euros wollte aber keiner, war ihnen dann doch zu exotisch.
Heute abend fliegen wir nach X’ian, aber vorher bestellen wir uns noch die typische Pekingente. Man hat ja schon so viel davon gehört, daß wir diese denn auch mal probieren möchten.

Der Koch kommt mit einem Servierwagen angefahren. Er hat ein großes Messer in der Hand und eine braun gebratene, glänzende, Ente liegt auf dem Tisch und schon geht es los. Der Meister schneidet uns hauchdünne Scheiben zurecht und serviert sie uns mit einem kleinen Fladenbrot, Stangensellerie und Bratensoße. Es schmeckt köstlich. Die Haut ist knusprig und das Fleisch schmackhaft und zart. Zum Abschluß bestellen wir uns noch eine Flasche Schnaps, der sehr kräftig schmeckt. Nach dem Abendessen werden wir zum Flughafen gefahren, um 21.40 Uhr fliegen wir nach X’ian. Heute morgen haben wir schon unsere Koffer vor die Hotelzimmer gestellt, das Gepäck wird für uns eingecheckt und so brauchen wir nur eine Stunde vor Abflug am Flughafen sein. Dieser Service ist einfach Klasse und wir dürfen ihn auch für die anderen Inland-Flüge genießen. Erst in X’ian, an der Gepäckausgabe bekommen wir unsere wohlbehaltenen Koffer wieder zurück, die wir dann am nächsten Bus und einem neuem örtlichen Reiseführer wieder übergeben. Direkt im Bus bekommen wir auch unsere Zimmerkarten, so das wir sofort nach Ankunft im Hotel Le Garden in unsere Räume können.






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